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Monatsbericht 10/2021 zur Corona-KiTa-Studie

Impfquote des Kita-Personals weiterhin hoch, so auch der Anteil der positiv auf COVID-19 getesteten 6- bis 14-Jährigen.

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Modul CoKiss: Ergebnisse zu Konflikten bei der Umsetzung von Schutzmaßnahmen in Kindertageseinrichtungen

  • In der CoKiss-Vertiefungsbefragung zeigte sich, dass im Zeitraum März bis Juni 2021 jeweils eine erkennbare Mehrheit des pädagogischen Personals sowie der Eltern wenige oder sehr wenige Konflikte und Spannungen im Zusammenhang mit der Umsetzung von Schutzmaßnahmen in der Kita erlebte (zwischen 54% und 71%). Gleichzeitig zeigt sich auch, dass das pädagogische Personal (nicht zuletzt aufgrund seiner Funktion) mehr von akuten Konflikten betroffen war (zw. 13% und 18% berichteten von häufigen oder sehr häufigen Konflikten, bei den Eltern waren es ≤6%).
  • Rund 50% der teilnehmenden Eltern aus der KiBS-Befragung hielten die, über den Befragungszeitraum von Dezember 2020 bis Ende August 2021, empfohlenen Schutzmaßnahmen in der Kindertagesbetreuung  für angemessen. Aus Perspektive der übrigen Eltern gab es für manche zu viele (etwa 30–35%) und für eine andere Gruppe (15–20% der Eltern) zu wenige Schutzmaßnahmen im System der Kindertagesbetreuung.

Modul KiTa-Register: Ergebnisse zu den derzeitigen Betreuungskapazitäten

  • Im aktuellen Berichtszeitraum KW 38 bis KW 41 (20.09.–17.10.2021) sinkt die Inanspruchnahmequote und der Anteil des eingesetzten Personals etwas ab. Erstere erreicht in den Kindertageseinrichtungen bundesweit einen Wert von nur noch ca. 81% in der KW 41 (11.10.–17.10.2021) im Vergleich zu 86% im Vormonat (KW 37; 13.09.–19.09.2021), was sowohl auf die Herbstferien in einigen Bundesländern als auch auf die aktuelle Erkältungswelle zurückgeführt werden kann.
  • Die Inanspruchnahmequote in der Kindertagespflege sinkt ebenfalls tendenziell. Die Werte der gemeldeten SARS-CoV-2-Infektionen (bei der Kindertagespflegeperson selbst, Mitgliedern ihres Haushaltes, bei den betreuten Kindern oder deren Eltern) bleibt mit durchschnittlich 3,5 pro Woche im aktuellen Berichtszeitraum KW 38 bis KW 41 (20.09.–17.10.2021) relativ konstant (3,6 in KW 33 bis 37; 16.08.–19.09.2021).

Ergebnisse aus dem KiTa-Register zum Immunitätsstatus von Eltern und pädagogischem Personal

  • Der Anteil des pädagogischen Personals mit mindestens einer Impfung gegen COVID-19 steigt nach den Daten des KiTa-Registers weiterhin kontinuierlich und liegt in KW 41 (11.10.–17.10.2021) bei 87,9%.
  • Der Unterschied in den Impfquoten zwischen Ost- und Westdeutschland nimmt nach den Daten des KiTa-Registers tendenziell ab. In KW 41 beträgt der Ost-West-Unterschied nur noch 12,8 Prozentpunkte (13,6 Prozentpunkte in KW 37; 13.09.–19.09.2021).

Modul CATS: Ergebnisse aus den Surveillancesystemen des RKI

  • Mitte Oktober 2021 betrug der Positivenanteil bei Kindern im Alter von 0 bis 5 Jahren 4,7%. Die Positivenanteile der älteren Kinder befanden sich mit 14,9% bei den 6- bis 10-Jährigen und mit 18,5% bei den 11- bis 14-Jährigen weiterhin auf einem deutlich höheren Niveau.
  • Die Zahl der hospitalisierten COVID-19-Fälle unter den 0- bis 5-jährigen Fällen nahm seit Mitte September 2021 wieder ab. Mit dem Rückgang der Hospitalisierungen ging auch der Anteil der hospitalisierten 0- bis 5-Jährigen unter den gemeldeten COVID-19-Fällen in dieser Altersgruppe zurück; von etwa 4,3% (Mitte August 2021) auf etwa 3,0% (Anfang Oktober 2021). Insgesamt ist die Zahl der im gesamten Pandemieverlauf hospitalisierten Kinder im Alter von 0 bis 5 Jahren mit rund 3.400 Fällen (2,8%) im Vergleich zu anderen Altersgruppen klein.
  • Bei der Zahl der übermittelten Kita-/Hort-Ausbrüche deutete sich seit September 2021 wieder ein Rückgang an. Die übermittelte Ausbruchshäufigkeit in Kitas blieb bisher, im Gegensatz zur Melde-Inzidenz der 0- bis 5-Jährigen, noch deutlich unter dem Niveau der zweiten und dritten Welle. Der Anteil der 0- bis 5-Jährigen an allen Kita-Ausbruchsfällen nahm seit dem Vorjahr kontinuierlich zu: von 35% (2. Welle) und 45% (3. Welle) auf ca. 58% im September 2021. Beim Verlauf der Ausbruchshäufigkeit sowie beim zunehmenden Anteil der 0- bis 5-Jährigen unter allen Kita-Ausbruchsfällen spielt möglicherweise auch die hohe Impfquote des betreuenden Personals eine Rolle.